Das sind wir:

Über meine Arbeit:

Sitz, Platz, Bleib? Können wir.
Leinenführigkeit, Rückruf und ein entspannter Alltag? Machen wir auch. Und zwar ohne Drama, ohne stundenlanges „Bitte, bitte“ und ohne dass dein Hund dafür zum Streber werden muss.

Ich arbeite nicht nach Schema F, sondern nach dem, was vor mir steht: euch. Jedes Mensch-Hund-Team ist anders – und genau so sieht auch das Training aus. Klar, fair und so, dass es im echten Leben funktioniert.

Und dann gibt’s da noch meine Lieblingskandidaten.
Die mit Meinung. Die mit Temperament. Die, bei denen Spaziergänge eher nach Abenteuer als nach Idylle klingen.

Hunde mit Angst, Unsicherheit oder Aggression sind bei mir nicht „schwierig“ – sie sind einfach deutlich in ihrer Kommunikation. Und ehrlich gesagt: ziemlich spannend.

Wo andere sagen „Oh je…“, denke ich mir eher: „Alles klar, schauen wir uns das mal genauer an.“

Ein treuer Begleiter dabei: der Maulkorb.
Ja, genau der. Und nein, der ist kein Weltuntergang. Ein gut sitzender Maulkorb ist wie ein Sicherheitsgurt – keiner trägt ihn aus Spaß, aber alle sind froh, wenn er da ist. Er sorgt für Sicherheit, nimmt Druck raus und macht den Kopf frei fürs eigentliche Training.

Mein Ziel? Kein geschniegelt perfekter Hund, der nur auf Kommando funktioniert.
Sondern ein Team, das sich versteht, sich vertraut und auch dann noch klarkommt, wenn’s knifflig wird.

Oder ganz einfach:
Ich mache keine perfekten Hunde.
Ich mache alltagstaugliche Teams – auch die mit Charakter.



 



Über mich:

Ich bin Sandra, Hundetrainerin aus Leidenschaft – auch wenn mein Weg ursprünglich aus dem Reitsport kommt. Schon immer haben Tiere mein Leben begleitet, und ich habe früh gelernt, wie wichtig Vertrauen, Körpersprache und klare Kommunikation sind.

Alles, was ich heute mache, hat eigentlich mit meinem Hund Gustl angefangen. Er kam 2022 aus dem Tierheim zu mir – und ehrlich gesagt: Er hatte keine Ahnung, was Ruhe bedeutet. Dafür wusste er ganz genau, wofür man seine Zähne benutzen kann. Pöbeln? Das hat ihm richtig Spaß gemacht. Er war alles andere als ein „einfacher“ Hund.

Diese Zeit war herausfordernd, intensiv und manchmal auch ziemlich anstrengend. Aber sie hat mich unglaublich viel gelehrt. Mit viel Geduld, Konsequenz und der großartigen Unterstützung seiner Trainerin aus dem Tierheim haben wir gemeinsam einen Weg gefunden.

Genau da wurde mir klar: Ich möchte auch anderen Menschen helfen, die mit schwierigen Hunden leben. Den Hunden, die oft abgestempelt werden. Den Haltern, die nicht mehr weiterwissen.

Heute gebe ich meine Erfahrungen weiter und unterstütze Mensch-Hund-Teams dabei, sich besser zu verstehen und gemeinsam zu wachsen. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung: Auch wenn es manchmal aussichtslos wirkt – Veränderung ist möglich.




Gustl - mein besonderer Begleiter

 

Gustl, geboren 2020, kam als alles andere als ein „einfacher“ Hund zu mir. Zu Beginn schien er die Welt – und alles, was sich darin bewegte – eher abzulehnen als zu verstehen. Begegnungen waren schwierig, Vertrauen kaum vorhanden, und der Alltag stellte uns beide vor große Herausforderungen.

Im Frühjahr 2024 erhielten wir schließlich die Diagnose einer Autismus-Spektrum-Störung. Rückblickend erklärte das vieles. Vor allem aber eröffnete es mir einen neuen Blick auf Gustl und seine ganz eigene Art, die Welt wahrzunehmen.

Anstatt ihn in klassische Trainingsmuster zu pressen, begann ich, umzudenken: Ich versuchte, ihm die Welt so zu erklären, dass sie für ihn verständlicher und sicherer wird. Schritt für Schritt fanden wir Wege, die für ihn funktionieren – und mit der Zeit wurde vieles leichter.

Heute ist Gustl ein kleiner, aber sehr wertvoller Teil meiner Hundeschule. Mit seiner besonderen Sensibilität unterstützt er mich gelegentlich bei anspruchsvolleren Fällen. Er hilft dabei, Verhaltensweisen sichtbar zu machen und neue Perspektiven zu eröffnen – oft auf eine Weise, die man nicht planen kann, sondern einfach entstehen lässt.

Gustl zeigt, dass Entwicklung nicht immer geradlinig verläuft – aber dass Verständnis, Geduld und der richtige Blickwinkel unglaublich viel verändern können.



 

 

 

 

 



Topi – meine sensible Sozialarbeiterin auf vier Pfoten

 

Topi ist 2023 aus dem Tierheim München bei uns eingezogen – und seitdem ist klar: Die Kleine hat zwar Angst vor Menschen, aber in der Hunde-Welt ist sie sowas wie die stille Chefin.

Schon im Tierheim hat sie in der Hunde-WG mitgemischt und ziemlich genau gewusst, wie der Hase läuft. Nicht laut, nicht dominant – eher so nach dem Motto: „Ich regel das hier schon.“ Und genau das macht sie bis heute aus.

Menschen sind für sie eher noch so ein „naja, muss nicht unbedingt sein“-Thema. Als sie zu mir kam, war ihr Lieblingsplan für alles: erstmal weg. Flucht war Standardprogramm. Mittlerweile hat sie aber richtig dazugelernt und hält deutlich mehr aus, als man ihr am Anfang zugetraut hätte. Und ja – sie macht das richtig gut.

Bei mir ist Topi inzwischen extrem wertvoll in der Arbeit. Sie hilft mir massiv bei Hunden, die andere Hunde doof finden, Angst haben oder einfach nicht wissen, wie sie sich benehmen sollen. Topi geht da nicht groß auf Drama – sie ist ruhig, klar, sozial und sagt auf ihre Art: „Alles gut, reg dich wieder ab.“

Und genau das ist ihr Ding: keine Show, kein Stress, kein Theater. Einfach Hunde-Logik auf sehr ehrliche Art.

Topi ist vielleicht nicht der Hund, der Menschen sofort um den Finger wickelt – aber bei Hunden ist sie Gold wert.

Bereit für den nächsten Schritt?

Lass uns gemeinsam an einer vertrauensvollen Beziehung und einem entspannten Miteinander arbeiten – damit aus kleinen Herausforderungen große Fortschritte werden.

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